Der BodenThe soil

Urgestein, Löss und Lehm


Da ist zum einen der „Gföhler Gneis“, das Urgestein. Aus diesem Stein sind die Hügel des Kamptals gemacht. Darüber lagert Braunerde. Zum Teil meterdick, zum Teil lediglich 20 Zentimeter hoch. Da ist zum anderen der Löss. Flugstaub, der in der Eiszeit ins Kamptal geweht wurde und sich hier zum fruchtbaren Boden verdichtet hat. Und schließlich die Lehmböden, die sich direkt an den Ufern des Kamps gebildet haben.

 

„Gewürzt“ wird das ganz durch ein Klima, das man getrost als Kamptaler Kleinklima bezeichnen kann und das in dieser Konstellation wohl an wenigen Orten der Erde zu finden ist. Das trocken-heiße pannonische Klima und die rau-kühlen Lüfte des Waldviertels bilden ideale Bedingungen für den Wein.

Verstärkt wird dieser Effekt durch die Topographie des Kamptals, das sich zum warmen Donautal hin öffnet und nach Norden hin „zumacht“. Typisch für das rund 200 bis 300 Meter hoch gelegene Kamptal sind heiße Tage und kühle Nächte im Sommer, sowie lange sonnige Herbstperioden.